Meine Ausrüstung



Die Werkzeuge der Magie



„Hinter jedem Bild steht die Frage nach dem Werkzeug. Die ehrliche Antwort? Das beste Werkzeug ist das, das im entscheidenden Moment mit dir verschmilzt. Um jedoch das Verborgene ans Licht zu holen und die Zeit für einen Herzschlag anzuhalten, bedarf es sorgsam gewählter Begleiter. Ein Blick in meine Fototasche offenbart die Relikte, mit denen ich zwischen meinen liebsten Welten wandere.“

I. Die Chronik der Wanderer: 


Allrounder für die Pfade des Augenblicks

Wenn der Ruf der Wege erklingt und der Schritt durch die Natur führt, muss das Werkzeug leicht sein wie ein Schatten, aber verlässlich wie ein alter Schwur. Niemand trägt gerne schwere Lasten, wenn der Augenblick selbst nach Leichtigkeit verlangt.


 Das Herzstück: 

Meine Canon EOS R6 Mark II ist das treue Arbeitstier für fast alles, was mir vor die Linse tritt – schnell, unerbittlich präzise und scharf genug, um selbst dem flüchtigsten Moment seine Geheimnisse zu entreißen.


Die Federleichte für den Augenblick: 

Wenn die Welt ohne Ballast erkundet werden will, ist die Canon EOS R50 vereint mit dem flachen RF 28mm Pancake der unauffälligste Begleiter. Sie verschmilzt fast mit der Hand und fängt das flüchtige Leben im Vorübergehen ein, als wäre die Kamera gar nicht da.


 Die leichten Schatten: 

Für unbeschwerte Wege oder als schwebende Begleitung an Tagen ohne Ziel greife ich zur EOS R8.


Die Verbündeten der Nähe: 

Wenn die Welt im Vorübergehen eingefangen werden will, schenken mir die kompakten Festbrennweiten RF 28mm F2.8 und RF 35mm F1.8 Macro absolute Freiheit. Soll sich der Horizont nahtlos fügen, sorgt das RF 28-70mm F2.8 für den perfekten, fließenden Übergang.

II. Die Wächter der Weite: Boten aus fernen Reichen


Manchmal verlangt ein Motiv nach einer Schwelle, die das Auge allein nicht überwinden kann – sei es die unendliche Weite der Landschaft, ein scheues Wesen in der Ferne oder das magische Spiel von Linien und Schatten.


 Der Blick in die Ferne: 

Wenn das Ziel am Horizont liegt, öffnet das RF 100-400mm und das RF 600mm F11 an der R7 die Tore zur Ferne, während das RF 15-30mm an einer Vollformat Kamera die dramatischen Weiten der Welt in sich aufsaugt.


Das Juwel der Seele: 

Gäbe es nur ein einziges Glas, das mich durch seine Schärfe und das magische Bokeh jedes Mal aufs Neue verzaubert, so wäre es das RF 135mm F1.8 L. Schwer von Gewicht, doch von unschätzbarem Wert, wenn das Licht den Hintergrund in reinen Zauber hüllt.


III. Das verborgene Reich: Kleinlebewesen und die Welt im Verborgenen


Die größten Wunder offenbaren sich oft jenen, die den Blick senken. Die Welt der kleinen Dinge ist eine stille Parallelwelt direkt vor unserer Haustür, unsichtbar für den unachtsamen Wanderer.


 Der Schlüssel zum Mikrokosmos: 

Mit dem RF 100mm F2.8L Macro tauche ich hinab in die Tiefe dieses unsichtbaren Reiches. Getragen von schnellem Fokus und atemberaubender Detailtiefe holt es selbst die winzigsten Strukturen ans Licht – ob im schattigen Garten oder auf einer verlassenen Wiese.

IV. Die Artefakte der Stille: Verborgene Helfer im Hintergrund


Kein Pfad lässt sich ohne die unsichtbaren Begleiter beschreiten, die der Magie erst den Boden bereiten, auf dem sie ruht.


 Die Werkzeuge der Wandlung: 

Ein standhaftes Rollei Stativ fängt die Zeit in den ruhigen Momenten ein, während Filter von Filterfotograf das Licht bändigen und ein zuverlässiges Godox Blitzsystem die Schatten nach meinem Willen formt. Am Ende ruht das Werk auf dem iPad, wo Adobe Lightroom Mobile und Topaz die Roh-Essenzen zu vollendeter Klarheit erwecken.